Spicy Take #2 - Pornos haben uns so stark verweichlicht, dass wir sogar auf base level urges nicht mehr klarkommen

 

Was der ganze Pornokonsum mit uns anstellt, kommt langsam ans Licht,
den ganzen Schaden wiedergutzumachen ist jedoch eine deutlich größere Arbeit als gedacht.

 

Eine hoffnungslose Situation?

Die breite Masse beginnt ja langsam herauszufinden, wie schädlich eigentlich der Pornokonsum für einen sein kann, egal ob man sexuell aktiv ist oder nicht. Man beginnt das Thema etwas ernster zu nehmen und liest die Artikel durch, die einem das Konzept von Dopamin näher bringen und wie die Erwachsenenunterhaltung diesen Neurotransmitter zur Bildung einer Pornosucht manipulieren. Nachdem diese Leute sich diese Artikel durchlesen und überrascht erfahren, dass ihre kleine besondere Beschäftigung doch nicht so ungefährlich ist, denken sie kurz über die gerade in Erfahrung gebrachten Themen nach ... und finden sich paar Stunden später wieder auf der Startseite ihrer präferierten Pornoseite. Die Aufklärung über die Gefahren scheint wohl nichts zu nützen.
Woran liegt das? Die Wahrheit ist unangenehm aber umso wichtiger ist sie:
Der Großteil der heutigen Generation ist einfach schon zu süchtig und kann einfach nicht aufhören.
 
 

Was genau ist das Problem?

Sag einem zwanzigjährigen mal, er solle aufhören zu masturbieren. Selbst wenn er einen Partner hat, wird er Schwierigkeiten haben, abstinent zu bleiben. Wie kann man das erklären? Selbstbefriedigung schüttet eine große Menge Dopamin im Gehirn aus - macht ja auch Sinn, schließlich denkt der Körper, man habe sich fortgepflanzt, die eigentliche Hauptfunktion des Menschen. Diesen Fakt ist sich die Pornoindustrie bewusst und baut ihre Filme so auf, sodass der Nutzer so viel Dopamin, wie möglich ausschüttet, um sicherzustellen, dass dieser nach einiger Zeit wiederkommt, um sich ein weiteres "Video" reinzuziehen. Kombiniert noch mit den Websites, die diese Videos hosten, welche so gestaltet sind, dass der Nutzer nicht so schnell seine Aufmerksamkeit über die Inhalte verliert, entsteht hierbei ein massives Suchtpotenzial, welches unsere Urinstinkte auf höchstem Maße manipuliert.
Die Dopamin-Rezeptoren "nutzen" sich dann durch öfteren Konsum und den dadurch verbundenen stark konzentrierten Dopamin-Ausschüssen noch ab, was einen anspornt, noch wildere, extremere Inhalte zu konsumieren, um den selben Kick, wie damals zu bekommen. Man wird immer tiefer in ein Loch hineingezogen, aus dem man immer schwieriger rauskommt.
 
 

Wieso tun wir nichts dagegen?

Wir haben nun herausgefunden, dass die Pornoindustrie durch die Manipulation unserer Urinstinkte Produkte schaffen, die stark süchtig machen können und von denen man dementsprechend nicht so leicht loskommt. Das würde für die meisten als Erklärung reichen, wieso es denn trotz eindeutiger Suchtgefahr und weiteren Nachteilen (z.B. Antriebslosigkeit & Depressionen) so schwer ist, mit dem Pornokonsum und allgemein der Masturbation aufzuhören.
Es steckt jedoch noch ein gutes Stück mehr dahinter.
Schon seit dem Sexualkundeunterricht in der Schule wird uns schon ab jungem Alter eingeredet, wie harmlos und "gesund" Selbstbefriedigung sei und wie das Ganze etwas ganz "normales" ist. Überall werden wir mit sexualisierten Inhalten bombardiert, seien es Sexszenen in Filmen und Serien, knapp bekleidete Instagram-Models oder provokante sexuelle Tänze auf TikTok (meistens auch mit knapper Kleidung). Wenn wir überall mit Sex konfrontiert werden und uns zudem alle einreden, wie "normal" es sei zu masturbieren, so brennt sich diese Hypersexualität in unseren Gehirnen langsam ein. Masturbieren wir zudem noch jedes Mal bei jedem kleinsten Anzeichen von Drang, so entsteht eine Kultur, in dem Männer und Frauen Sklaven ihrer eigenen Lüste werden und es nicht mehr hinbekommen, paar Tage ohne Masturbation auszukommen. Diese ganze hypersexualisierte Medienlandschaft sowie das regelmäßige und häufige Masturbieren hat unsere Gehirne so zu Matsch gemacht, sodass wir auf die simpelsten menschlichen Basistriebe nicht mehr klarkommen und jeder durchschnittliche Kerl nicht mal eine Woche hinbekommt, sich da unten nicht auf bestimmter Art und Weise anzufassen.


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